News von Curado.de
 09. August 2018
Bei einer Weizensensitiviät reagiert der Körper mit Symptomen auf den Verzehr von Weizen. Diese Erkrankung hat aber keine Auswirkungen auf die Darmzotten.
 31. Juli 2018
Für Menschen mit Allergien und Intoleranzen kann eine Ernährungsberatung sinnvoll sein, die Kosten werden z. T. von den Krankenkassen übernommen.
Stethoskop
Ihr Ratgeber Gräserallergie
Das Immunsystem, das normalerweise Krankheitserreger bekämpft, richtet sich bei einer Gräserallergie gegen die Pollen bestimmter Gräser.
Graeserallergie

Was ist eine Gräserallergie?

Eine Gräserallergie entsteht durch eine Überempfindlichkeit des Immunsystems. Der Körper reagiert auf körperfremde Substanzen, in diesem Fall auf die Pollen von Gräsern, mit einer Abwehrreaktion des Immunsystems. Dies kann zu unterschiedlichen Symptomen führen. Besonders häufig bei einer Gräserallergie sind Schnupfen, laufende Nase, Niesen sowie tränende und juckende Augen. Der allergische Schnupfen wird auch als allergische Rhinitis bezeichnet. Es können aber auch Atemprobleme bzw. Asthma bronchiale bei einer Gräserallergie auftreten. Die gefährlichste Situation ist der allergische Schock. Dieser kann einen Atemstillstand bzw. Kreislaufstillstand nach sich ziehen.

Wann tritt eine Gräserallergie auf?

GräserallergieSobald die Schleimhäute in der Nase, den Augen und manchmal auch im Mund oder in den unteren Atemwegen mit den Gräserpollen in Berührung kommen, kommt es zu einer allergischen Reaktion. Zu einer Pollenallergie kann es in derjenigen Zeitspanne kommen, wenn die Pollen der Bäume und Gräser fliegen, gegen die man allergisch ist. Die Pollenmenge in der Umgebung hängt aber nicht nur von der Jahreszeit ab, sondern auch von den Windverhältnissen, dem Wetter und der Temperatur. Am häufigsten ist eine pollenbedingte Erkrankung im Frühling und Sommer. Die meisten Gräserpollen fliegen von Ende Mai bis August.

Welchen Allergietyp habe ich?

Es gibt insgesamt vier verschiedenen Allergietypen. Etwa 90 Prozent aller Allergien gehören zum Typ I, z. B. gegen Gräser- oder Baumpollen, Hausstaubmilben, Bienen- oder Wespengift, Tierhaare und Lebensmittel. Die Allergie vom Typ I nennt man auch IgE-vermittelte Allergie oder Soforttyp. Bei dieser Allergie stellt das Abwehrsystem Antikörper des Typs IgE her (Immunglobulin). Mit diesem Antikörper soll das Allergen bekämpft werden. Die IgE-Antikörper sorgen dafür, dass entzündungsauslösende Botenstoffe wie Histamin freigesetzt werden. Dies geschieht immer dann, wenn das Allergen erkannt wird. In den meisten Fällen kommt es dann zu Reaktionen der Haut oder Schleimhaut. Dieser Typ zeichnet sich dadurch aus, dass die Symptome meist nur Minuten oder wenige Stunden nach dem Kontakt mit der allergenen Substanz auftreten.

Die anderen drei Typen sind:

  • Typ II: Bei der zytotoxischen Reaktion werden durch die Allergie körpereigene Zellen zerstört, auf deren Oberfläche sich Allergene befinden, z. B. rote oder weiße Blutkörperchen.
  • Typ III: Eine Immunkomplexreaktion tritt meist erst nach sechs bis zwölf Stunden auf. Die Antikörper bilden mit den Antigenen größere Einheiten (Immunkomplexe). Typisch ist z. B. eine Entzündung der Lungenbläschen oder der Gefäße.
  • Typ IV: Die Allergie vom zeitverzögerten Typ wird nicht durch Immunglobuline, sondern durch T-Lymphozyten ausgelöst. Das sind Zellen, die zur Immunabwehr gehören. Die Reaktion tritt in der Regel erst nach zwölf bis 72 Stunden auf.

Fedor Singer

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