15. Februar 2018
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Stethoskop
Weitere Behandlungsmöglichkeiten bei Gräserallergie
Neben einer Hyposensibilisierung können zur Behandlung einer Gräserallergie auch Medikamente zum Einsatz kommen.
Gräserallergie

Weitere Behandlungsmöglichkeiten bei Gräserallergie

Zur Behandlung einer Gräserallergie stehen neben der Hyposensibilisierung verschiedene Medikamente zur Verfügung. Diese können zum Teil systemisch, also im gesamten Körper wirkend, gegeben werden, zum Teil lokal am Ort der Beschwerden. Im Gegensatz zur Hyposensibilisierung bekämpfen sie nicht die Ursache, sondern nur die Symptome der Gräserallergie.

Behandlung mit Antihistaminika

Die allergischen Symptome einer Gräserallergie lassen sich unter anderem mit Antihistaminika (H1-Blocker) behandeln. Diese Arzneimittel sind als lokale Therapie möglich, also als Nasensprays und Augentropfen, oder systemisch als Tablette. Antihistaminika blockieren die Histaminrezeptoren, sodass Histamin nicht andocken kann. So kann das Histamin seine Wirkung nicht entfalten und verursacht auch nicht die für eine Allergie typischen Symptome. Antihistaminika entfalten ihre Wirkung in der Regel schnell. Als Nebenwirkung der Einnahme kann es unter Umständen zu Müdigkeit kommen. Daher ist die Einnahme in den Abendstunden empfehlenswert.

Weitere Behandlungsmöglichkeit bei Gräserallergie: Kortikosteroide

MomethaHexal NasensprayKortikosteroide enthalten Kortison und besitzen entzündungshemmende Eigenschaften. Im Gegensatz zu den Antihistaminika ist Kortison meist verschreibungspflichtig. Kortison wird in der Regel erst dann gegeben, wenn die Antihistaminika nicht die gewünschte Wirkung erzielen. Dies kann z. B. bei Entzündungen an den Schleimhäuten der Nase oder der Bronchien der Fall sein. Wenn Kortison lokal verabreicht wird (also z. B. als Nasenspray oder Augentropfen) helfen meist bereits kleine Dosierungen. Dann sind in der Regel keine Nebenwirkungen zu erwarten, wenn die Einnahme nur kurzzeitig erfolgt. Kortikosteroide brauchen meist einige Zeit bis hin zu Tagen, bis sie ihre entzündungshemmende Wirkung entfalten.

Mastzellstabilisatoren als weitere Behandlungsmöglichkeit

Mastzellstabilisatoren vermindern die Histaminausschüttung und die Freisetzung anderer entzündungsfördernder Stoffe und beugen so allergischen Reaktionen vor. Diese Arzneimittel haben vor allem eine vorbeugende Wirkung und somit bei einer bereits eingetretenen allergischen Reaktion in der Regel keinen Effekt. Sie sind daher bei einem akuten Asthmanfall nicht angezeigt. Nach Möglichkeit sollten Mastzellstabilisatoren etwa zwei Wochen vor dem Beginn des Pollenfluges eingenommen werden. Es gibt sie als Lösung, Pulverkapseln, Dosieraerosol, Nasenspray und Augentropfen.

Cromoglicin – Der Mastzellenstabilisator

Cromoratiopharm KombipackungEin weiterer Stoff, der allergische Symptome unterbinden kann, arbeitet mit einer ganz anderen Wirkweise. Das Cromoglicin stabilisiert dabei die sogenannten Mastzellen, welche praktisch als “Türsteher” direkt in der Haut und den Schleimhäuten sitzen und ungebetenen Besuch in Form von Schadstoffen abfangen und neutralisieren. Bei einer allergischen Reaktion kommt es zu einer Art Kurzschluss auf der Mastzelle, und sie platzt. Das nun austretende Histamin ruft die bekannten Symptome einer allergischen Reaktion hervor.

Cromoglicin entfaltet seine Wirkung leider erst nach einiger Zeit der regelmäßigen Anwendung als Nasenspray oder Augentropfen. Deswegen sollte eine Behandlung mit Cromoglicin einige Zeit vor der Allergiezeit eingenommen werden. Als Akutmittel taugt es deshalb nicht.

Fedor Singer

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