23. Juni 2017
Für Menschen mit Allergien gilt es, bei der Reiseplanung ein paar Dinge zu beachten, wie z. B. das richtige Reiseziel und eine geeignete Unterkunft zu wählen.
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Eine Insektengiftallergie kann im schlimmsten Fall zu einem anaphylaktischen Schock führen. Eine Immuntherapie kann die Symptome unter Umständen abschwächen.
 08. Juni 2017
Treten bei Kontakt mit UV-Strahlen der Sonne Symptome wie Juckreiz oder Hautrötungen auf, kann es sich um eine Sonnenallergie handeln.
 02. Juni 2017
Menschen mit Heuschnupfen sollten den Kontakt mit Pollen nach Möglichkeit meiden. Helfen können dabei z. B. Pollenschutzgitter in der Wohnung.
Stethoskop
Gräserpollenarten
Nicht alle Gräserpollenarten lösen im gleichen Maße eine Gräserallergie aus. Roggen ist z. B. ein häufigerer Auslöser als Hafer.
Gräserallergie

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Gräserpollenarten

In den Pollen der Gräser sind starke allergieauslösende Stoffe enthalten. Im west- und mitteleuropäischen Bereich sind sie diejenigen Pollenarten, die am meisten Allergien verursachen.

Gräserpollenarten in Europa

Vividrin Ectoin Atr.Es gibt in Europa sehr viele Gräserarten. Man findet sie auf Wiesen, Rasen und Weiden. Gräser breiten sich auch über Landesgrenzen hinweg aus und können oft an vielen Orten vorkommen. Sie umfassen rund 8.000 Arten. Die häufigste und im Zusammenhang mit einer Gräserallergie relevante Pflanzenfamilie sind die Süßgräser (Gramineae). Dazu gehören auch verschiedene Futter- und Getreidepflanzen.

Hauptauslöser für eine Gräserallergie sind z. B.:

  • Knäuelgras (Dactylis)
  • Lieschgras (Phleum)
  • Rispengras (Poa)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)

Das Knäuelgras ist weit verbreitet und wächst an Wegrändern, Deichrändern und Wiesen. Es ist auch eine Futterpflanze mit hohen Erträgen. Wenn Land stark gedüngt wird, kann sich Knäuelgras schnell und weit ausbreiten. Dadurch werden z. B. Wiesenkräuter verdrängt. Der wichtigste Allergieauslöser, also das Gras mit der größten allergischen Potenz, ist Roggen (Secale cereale).

Gräserpollenarten mit geringem allergischen Potenzial

Nicht alle Pflanzen, die wie Gras aussehen, stellen als Allergen ein Risiko dar oder führen zu einer gesundheitlichen Belastung. So sieht z. B. Seggen aus wie echtes Gras, ist aber Teil von anderen Pflanzenfamilien. Es zählt in der Regel nicht zu den Allergenen. Es gibt darüber hinaus einige Gräser, die in der Regel wenig allergen wirken. Dazu gehören z. B. Schilf (Phragmites), Hundszahngras (Cynodon) und Hafer (Avena).

Die Gräserarten sind meist stark miteinander verwandt. Dies kann zu Kreuzallergien führen: Ein Allergiker hat dann also Allergien gegen mehrere Gräser. Auch können Kreuzallergien mit Lebensmitteln vorkommen. Manchmal reagieren Menschen mit einer Gräserallergie auch auf Maispollen allergisch. Dies führt aber meist nur im unmittelbaren Umfeld von Maisfeldern zu Problemen, weil Maispollen wesentlich schlechtere Flugeigenschaften haben als Gräserpollen.

Allergische Reaktion beim Rasenmähen

Nicht nur die Pollen der Gräser, auch andere Bestandteile der Pflanze können allergene Stoffe in verschieden starker Menge enthalten. Wenn Allergiker mit einer Gräserallergie z. B. Rasenmähen, kann es daher zu einer allergischen Reaktion kommen. Dies gilt auch dann, wenn die Gräser nicht blühen. Beim Mähen der Grashalme werden feine Tropfen in die Luft abgesetzt, die eingeatmet werden können. Diese können dann zu ähnlichen Symptomen führen wie die Gräserpollen.

Fedor Singer

 23. Juni 2017
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