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 06. Oktober 2017
Bei lebensbedrohlichen Allergien und Allergien, bei denen die Auslöser kaum gemieden werden können, wird eine Hyposensibilisierung empfohlen.
Stethoskop
Gräserallergie

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Entstehung einer Gräserallergie

Allergien sind weit verbreitet: Eine Vielzahl von Menschen leidet an einer oder mehreren Allergien. Dazu gehört z. B. die Gräserallergie. Eine Allergie bedeutet eine überschießende Reaktion des Immunsystems auf eigentlich ungefährliche Stoffe.

Das Abwehrsystem des Menschen

Vigantoletten® 100Tbl.Das Abwehrsystem spielt bei der Entstehung einer Gräserallergie eine entscheidende Rolle. Es soll Krankheitserreger wie Bakterien oder Viren bekämpfen. Das Abwehrsystem kann zwischen körpereigenen und körperfremden Stoffen unterscheiden. Wenn also über die Atmung, die Haut oder den Magen-Darm-Trakt Substanzen aufgenommen werden, muss das Abwehrsystem überprüfen, ob dieser Stoff ein Krankheitserreger ist.

Die Auslöser von Krankheiten werden an ihren spezifischen Antigenen erkannt. Wenn es sich um einen solchen handelt, setzt sich eine komplexe Abwehrreaktion des Körpers in Gang. Das Abwehrsystem produziert dann Antikörper, die gegen die Antigene gerichtet sind. Dann ist das Abwehrsystem gegen diesen Fremdkörper sensibilisiert. Wenn der Krankheitserreger ein weiteres Mal auftritt, wird er durch seine Antigene sofort wiedererkannt. Dafür sind spezielle Gedächtniszellen verantwortlich, die sogenannten B-Lymphozyten. Dann reagieren die Antikörper umgehend und macht die Erreger unschädlich. Diesen Zustand nennt man Immunität.

Übrigens: Ein funktionierendes Abwehrsystem setzt eine optimale Versorgung des Körpers mit Vitamin C und/ oder Vitamin D voraus. Sollten Sie unter einer Allergie leiden, könnte auch ein Mangel an Vitamin D oder C vorliegen. Lassen Sie von Ihrem Arzt im Vorfeld doch mal einen Vitamin-Check durchführen. Für eine gezielte Versorgung mit diesen Vitaminen stehen Ihnen natürlich verschiedenste Präparate zur Verfügung.

Cromoglicin – Anders und doch wirksam

Ein weiterer Stoff, der allergische Symptome unterbinden kann, arbeitet mit einer ganz anderen Wirkweise. Das Cromoglicin stabilisiert dabei die sogenannten Mastzellen, welche praktisch als “Türsteher” direkt in der Haut und den Schleimhäuten sitzen und ungebetenen Besuch in Form von Schadstoffen abfangen und neutralisieren. Bei einer allergischen Reaktion kommt es zu einer Art Kurzschluss auf der Mastzelle, und sie platzt. Das nun austretende Histamin ruft die bekannten Symptome einer allergischen Reaktion hervor.

Cromoglicin entfaltet seine Wirkung leider erst nach einiger Zeit der regelmäßigen Anwendung als Nasenspray oder Augentropfen. Deswegen sollte eine Behandlung mit Cromoglicin einige Zeit vor der Allergiezeit eingenommen werden. Als Akutmittel taugt es deshalb nicht.

Wie es zur Entstehung einer Allergie kommt

Der Körper kann normalerweise gegen körperfremde Stoffe, die ungefährlich sind, eine Toleranz entwickeln. Das Abwehrsystem duldet in diesem Fall die entsprechenden Antigene. Dann ist die Reaktion des Abwehrsystems entweder geschwächt oder gar nicht vorhanden.

Die Unterscheidung zwischen gefährlichen und ungefährlichen Stoffen kann aber versagen. Im Falle einer Allergie wie z. B. einer Gräserallergie tritt genau dies ein. Harmlose Antigene aus der Umgebung verursachen eine Überreaktion des Immunsystems. Diese überschießende Reaktion des Abwehrsystems nennt man Sensibilisierung. Von einer Allergie spricht man erst bei einem erneuten Kontakt mit dem Antigen. Dabei erfolgt eine Freisetzung von Histamin, welches dann zu den entsprechenden Symptomen einer Allergie führt. Die Antigene, die die Reaktion auslösen, nennt man Allergene.

Ursachen für die Entstehung einer Gräserallergie

Zu den Ursachen für die Entstehung einer Gräserallergie kann unter anderem der genetische Aspekt zählen. Folgende Prozentzahlen zeigen an, wie hoch das genetische Risiko ist, an einer Allergie zu erkranken:

Allergien in der Familie Allergierisiko in Prozent
Kein Familienmitglied ist allergisch 5 bis 15 Prozent
Ein Elternteil oder eines der Geschwister ist allergisch 25 bis 30 Prozent
Beide Eltern sind allergisch 40 bis 60 Prozent
Beide Eltern haben dieselbe Allergie 60 bis 80 Prozent

Cetebe Abwehr plus KapselnEbenso ist Rauchen als allergiefördernd bekannt, auch Passivrauchen und Rauchen während der Schwangerschaft im Hinblick auf das Kind. Das Gleiche gilt für bestimmte andere Luftschadstoffe wie z. B. Dämpfe von Lösungsmitteln und Formaldehyd.

Übertriebene Hygiene kann Allergien unter Umständen ebenfalls fördern. Kinder, die bereits früh mit verschiedenen Keimen und Bakterien in Kontakt kommen, können in der Regel einen besseren Immunschutz aufbauen und erkranken somit nicht so häufig an einer Allergie. Auch Erwachsene, die sehr großen Wert auf Hygiene legen können gegebenenfalls leichter an einer Allergie erkranken. Das Immunsystem kommt durch die vermehrte Verwendung von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln kaum noch in Kontakt mit echten Erregern und reagiert so unter Umständen schneller auf eigentlich ungefährliche Substanzen.

Fedor Singer

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