19. August 2016
Auch im Sommer sind noch einige Pollen unterwegs, die für Symptome bei Allergikern sorgen können. Dazu gehört z. B. der Beifuß. Auch Schimmelpilzsporen kommen im Sommer vermehrt vor und können zu allergischen Beschwerden führen.
 12. August 2016
Wer könnte sich besser auskennen über Allergische Ekrankungen als die Betroffenen und ihre Angehörigen? Daher tauschen sich im Curado-Forum Betroffene und Angehörige regelmäßig aus.
 04. August 2016
Kinder mit Allergien oder Hauterkrankungen werden häufig von anderen Kindern oder Mitschülern gemobbt. Damit das Kind sich nicht immer mehr zurückzieht, sollen Eltern versuchen, ihrem Kind zu vermitteln, dass es sich ihnen anvertrauen kann.
 21. Juli 2016
Bei einer Laktoseintoleranz hat man sowohl die Möglichkeit, laktosefreie Varianten von Nahrungsmitteln zu kaufen als auch Lebensmittel, die generell kein oder kaum Laktose enthalten.
Stethoskop
Diagnose einer Gräserallergie
Nach einem ausführlichen Gespräch zwischen Arzt und Patient wird in der Regel ein Pricktest durchgeführt.
Gräserallergie

Diagnose einer Gräserallergie

Eine Gräserallergie lässt sich mit verschiedenen diagnostischen Verfahren beim Arzt nachweisen. Eine Möglichkeit zur Diagnose sind Hauttests, z. B. die entsprechenden Allergene auf die Haut aufzubringen und zu beobachten, ob sich eine Reaktion zeigt. Wenn dies der Fall ist, ist eine Gräserallergie sehr wahrscheinlich. Auf diese Weise lassen sich auch andere Allergien feststellen.

Arzt-Patientengespräch zur Diagnose

Zunächst wird der Arzt eine Anamnese, also ein Patientengespräch durchführen. Dabei wird er wissen wollen, welche Symptome genau vorliegen und wann diese auftreten. Wenn sich Schnupfenbeschwerden mit triefender Nase, Niesen, juckenden Augen etc. zeigen, wird nach einem Zusammenhang zwischen den Symptomen und dem aktuellen Pollenflug gesucht. Es ist von daher für wichtig, die Beschwerden vorher genau zu beobachten. Wann treten diese auf? In welchen Situationen, in welcher Zeitspanne und bei welchem Wetter?

Pricktest zur Diagnose einer Gräserallergie

Darüber hinaus werden verschiedene Testverfahren zur Diagnose einer Gräserallergie angewandt. Der Pricktest ist der häufigste Test im Bereich der Allergien. Hier werden Standardlösungen mit den verdächtigen Allergenen an markierten Stellen auf die Haut gegeben und mit einem Nadelstich unter die Haut geführt. Meist geschieht dies auf der oberen Seite der Unterarme. Wenn eine Sensibilisierung vorliegt, entsteht nach 15–20 Minuten eine rötliche Quaddel. Wenn die Quaddel einen mittleren Durchmesser von etwa drei Millimetern oder größer hat, gilt dies als positive Reaktion: Die Allergie ist erwiesen.

Man kann auch eine Vergleichskontrolle durchführen. Dabei wird zusätzlich zu den Standartlösungen entweder Histamin oder eine Kochsalzlösung auf die Haut gegeben. Während Histamin immer eine Reaktion ergeben sollte, sollte sich bei der Kochsalzlösung keine Reaktion auf der Haut zeigen.

Diagnose mittels Bluttest

Der Bluttest kann als Alternative oder Ergänzung der anderen Verfahren zur Diagnose eingesetzt werden. Man kann im Blut Anzeichen für eine Allergie finden. Mit dem RAST-Test (Radio-Allergo-Sorbent-Test) lässt sich beispielsweise bestimmen, ob spezifische Antikörper (Immunglobuline), die sich gegen bestimmte Allergene richten, im Blut zu finden sind. Der Bluttest ist als alleiniges Diagnosekriterium bei einer Gräserallergie nicht ausreichend.

Intrakutantest

Nur wenn der Pricktest kein eindeutiges Ergebnis erbringt, wird unter Umständen der Intrakutantest bei einer Gräserallergie angewandt, da dieser Test zu einer starken allergischen Reaktion führen kann. Der Intrakutantest wird in der Regel auf dem Rücken durchgeführt. Die sterile Testlösung wird in die Haut gespritzt. Liegt eine Allergie vor, zeigt sich auf der Haut eine Rötung und Schwellung.

Provokationstest bei Gräserallergie

Wenn Pricktest und Bluttest nicht ausreichen, um die Diagnose Gräserallergie zu stellen, stellt der Provokationstest eine weitere Option dar. Hier wird das in Verdacht stehende Allergen, z. B. eine bestimme Gräserart, unmittelbar auf die Schleimhaut des Betroffenen gegeben, also direkt auf die Augenbindehaut oder Nasenschleimhaut. Zeigt sich eine Schwellung der Schleimhaut in Verbindung mit Symptomen wie Juckreiz oder einer laufenden Nase spricht dies für eine Gräserallergie.

Auch eine Inhalation (also ein Einatmen) ist möglich, vor allem dann, wenn man auch die unteren Atemwege auf allergische Reaktionen testen will. In diesem Fall kann durch das Allergen das Bronchialsystem überreagieren und eine Atemwegsverengung zeigen. Meist wird dann eine Lungenfunktionsprüfung durchgeführt, um dies nachzuweisen. Der Provokationstest sollte nur unter strenger ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden, da es zu schweren allergischen Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock kommen kann.

Weitere Informationen zur Diagnose einer Gräserallergie finden Sie bei der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e. V.

Fedor Singer

 19. August 2016
Auch im Sommer sind noch einige Pollen unterwegs, die für Symptome bei Allergikern sorgen können. Dazu gehört z. B. der Beifuß. Auch Schimmelpilzsporen kommen im Sommer vermehrt vor und können zu allergischen Beschwerden führen.
 12. August 2016
Wer könnte sich besser auskennen über Allergische Ekrankungen als die Betroffenen und ihre Angehörigen? Daher tauschen sich im Curado-Forum Betroffene und Angehörige regelmäßig aus.
 04. August 2016
Kinder mit Allergien oder Hauterkrankungen werden häufig von anderen Kindern oder Mitschülern gemobbt. Damit das Kind sich nicht immer mehr zurückzieht, sollen Eltern versuchen, ihrem Kind zu vermitteln, dass es sich ihnen anvertrauen kann.
 21. Juli 2016
Bei einer Laktoseintoleranz hat man sowohl die Möglichkeit, laktosefreie Varianten von Nahrungsmitteln zu kaufen als auch Lebensmittel, die generell kein oder kaum Laktose enthalten.